SW Labor

  SW Foto Urheberrecht: © Ivo Mayr

In der Ästhetik der Fotografie sind die analogen Technologien prägend. Doch auch beim Fotografieren selber ist es wertvoll, sich damit auseinanderzusetzen. Zur Digitalfotografie, in der der Fotograf das ‚programmierte Bild‘ scheinbar immer unter Kontrolle hat, stellt die analoge Fotografie einen materiellen Gegenpol dar.

Die Magie der analogen Fotografie liegt in der Ästhetik des Filmmaterials, in Bildern, die 'unperfekt' sind. Typische 'Fehler' beim Belichten auf Film, Unschärfe, Lichteinfall, Unter- oder Überbelichtung tragen dazu bei. Fotografieren auf Film kann eine Herausforderung sein. Im Gegensatz zur digitalen Bildproduktion kann der Fotograf das Bild erst nach der Entwicklung überprüfen. Man sieht erst nach dem Prozess, ob man zu kurz oder zu lang belichtet hat oder ob sonstige 'Fehler' das fotografische Material beeinflussen. Das Unvorhersehbare stellt einen besonderen Reiz dar. Die Lochkamera ist das einfachste optische Gerät, mit dem man von einem Gegenstand ein Bild erzeugen kann.

Im Rahmen des Werkstattkurses "SW-Labor" wird ein Thema gestellt was mit einer selbst gebastelten Lochkamera fotografiert werden soll. Der Schwerpunkt des Kurses ist das Erlernen der SW-Negativ Entwicklung und der SW-Vergrößerung auf Fotopapier. Die Lochkameras sollen selbstständig gebaut werden. Es werden im Kurs jedoch Anregungen und Bauanleitungen gezeigt. Durch die erfolgreiche Teilnahme an zwei Atelier - und Werkstattkursen, kann ein Wahlfach ersetzt werden.

NEUER TERMIN: Blockveranstaltung 07. - 11.März 2022 | 9:00 bis 17:00 Uhr | Studio Lab

Ort: Studio Lab, 6 Teilnehmer

Materialbeitrag: 30 €

Unterweisung in der Werkstatt: Ivo Mayr