Fotofilme/WF

  Photocollage Urheberrecht: © Hámos

„Der Strukturwandel im Rheinischen Revier ist von herausragender Bedeutung für die Region, die angrenzenden Ballungsräume und für das Land Nordrhein-Westfalen. Der Wandel hin zu CO2-neutraler Energieversorgung, weitgehend geschlossenen Ressourcenkreisläufen und neuen attraktiven Wohn-, Arbeits- und Freizeitstandorten hat deutschlandweit und darüber hinaus eine Vorbildfunktion. Die RWTH möchte den Wandel aktiv begleiten.“1

Ziel der Veranstaltung ist es fotografische Serien und Kurzfilme, aus Fotografien und Tönen, bis fünf Minuten lang zu realisieren. Die Studierenden entwickeln Konzepte, setzen ihre Fotoarbeiten mit dem Schwerpunkt REVIERa um und finalisieren ihre filmischen Arbeiten anschließend im Schnitt.

„Fotofilme sind Filme, die im Wesentlichen aus stillstehenden Fotografien bestehen, die unsere Sehgewohnheiten hinterfragen, die uns das Kino denken lassen. Fotofilme verlangen nach aktiven, reflektierenden Zuschauern. Denn sobald das Bild im Film steht, lädt es uns zur Kontemplation ein und wir finden Gefallen an dem »mehr Sehen«. Fotofilme sind experimentelle Labore, die uns erlauben, städtische Phänomene filmisch neu darzustellen.“ (Viva Fotofilm bewegt/unbewegt, Schüren Verlag 2010)

Sprache, Geräusche, Atmos, Musik bekommen dabei eine besondere Bedeutung, sie entscheiden über das Tempo, Rhythmus und Länge des Stillbildes, da eine Fotografie keine Dauer besitzt. Ton und Bild stehen also im Dialog, suchen sich und stoßen sich an, ergänzen sich, bedingen sich, verschieben sich, eröffnen neue Assoziationsräume.

Methodisch orientiert sich die Veranstaltung an den Filmen: Cities (Territories & Occupation) (2019), sowie Cities (Potential Space) (2014), Regie/Fotografie/Schnitt: Gusztáv Hámos u. Katja Pratschke.

Das Wahlfach ist Teil der fakultätsübergreifenden Initiative REVIERa und der dazu im Sommersemester stattfindenden „vernetzten Lehre“.

1 https://www.pt.rwth-aachen.de/go/id/doyit

Gusztáv Hámos Prof. Thomas Schmitz