Durchdringungsräume Keramik/G&D2

  Keramik Objekt Urheberrecht: © Friedrich

Mit Ton kann man fast jede Form gestalten, durch Brennen wird daraus Keramik. Der konstruktive Aufbau einer keramischen Plastik ist dem Aufbau einer Architektur in Massivbauweise ähnlich. Statik und Formgebung müssen eine gemeinsame Sprache sprechen, um zu einer Komposition zu verschmelzen.

Durchdringung und Verschneidung: Keramische Hohlformen, deren Volumina einander durchdringen oder deren Wandungen miteinander verschnitten sind, teilen sich gemeinsame Räume und Formen. Solche Durchdringungsräume und Formen, die durch Verschmelzung entstehen, sind mitunter sehr komplex und schwer vorstellbar – genau darin liegt der spannende Ansatz, durch die Kombination aus Experimentieren, Konstruieren und Planen ganz neue Formen zu generieren, die wir allein durch unsere Vorstellungskraft nicht imaginieren könnten. Dabei bildet sich nicht zuletzt das räumliche Vorstellungsvermögen weiter aus.

Im Atelier wird mit unterschiedlichen Tonen gearbeitet, die entstehenden Objekte werden nach dem Vorlesungsende und einer mehrwöchigen Trockenphase in einem speziellen Keramikofen gebrannt.

Ort: Bildhaueratelier/Wüllnerstraße

Materialbeitrag: Grundbetrag 25 €, je nach Aufwand können individuell zusätzliche Kosten entstehen.

Termin: Donnertags | 14:30 – 17:30 Uhr

Betreuer: Axel Friedrich, Prof. Thomas Schmitz