Lehrangebot im Master

  Architekturzeichnung Urheberrecht: © Barker 1793

Panorama für eine Archäologie der Gegenwart/M2.1

Obwohl nach dem Beginn der Neuzeit mit dem Höhepunkt der digitalen Revolution das Versprechen im Raum steht, mehr und mehr Instrumente zur Kontrolle, Übersicht, Planung und Konstruktion unser zukünftigen Umwelt zu haben, bezeugen zunehmend unvorhergesehene Katastrophen und Krisen das Gegenteil. Dieses auch für Planer entstehende Dilemma steht im Mittelpunkt des Projekts PANORAMA: Als Massenmedium des 19. Jahrhunderts (siehe Abb.) präsentierten Panoramen anhand zwei- und dreidimensionaler Prospekte historische, gegenwärtige aber auch zukünftige Szenarien öffentlicher Räume. Es geht hier darum, die historische Typologie des ‚Pan horama‘ (Pan: Alles und Ganz, horama: Sehen, Erscheinung) in eine zeitgenössische, funktional und semantisch begründete architektonische Fiktion zu überführen. Je nach konzeptueller Prägung entstehen dabei (de-) zentrale Orte zwischen Installation-Art und Architektur als intermediale Konstellationen (Rebentisch 2017), in denen auch die taktile Erfahrungsdimension und Rezeption des Raumes (Benjamin 1936) im Vordergrund steht.

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  keramische 3D-Drucke Urheberrecht: © C. Küpper

Digital Clay - Acoustic Panels/FF

Im WS21/22 bietet der Lehrstuhl für Künstlerische Gestaltung ein Forschungsfeld zum Thema ‚Akustik-Paneele‘ in Keramik an. Dabei werden die technischen Eigenschaften und Möglichkeiten im Liquid Deposition Modeling (LDM) von extrudierter, plastischer Tonmasse auf deren Einsetzbarkeit für neue Anwendungen in der Architektur ausgelotet. Designexperimente und -optimierungen (Rhino) sowie die eigentliche Fertigung (Delta WASP) werden durchlaufen. Vom Entwurf bis zur finalen Fertigung entwickeln die Studierenden ein prototypisches Bauelement unter Berücksichtigung von effizienten und innovativen Strategien im Bereich der Additiven Fertigung.

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  2 Gesichter, 2 Hände Urheberrecht: © K:G Johann Kim

Bildhandlungen: Gestik und Mimik/FF

Wir behandeln die Frage, inwiefern Bildhandlungen, die prozesshaft und performativ sind, für die ästhetische Praxis der Sichtbarmachung von Ideen eine Rolle spielen. Es geht dabei um visuelle Ausdrucksmöglichkeiten, die wir auch als eine körperliche – eine kinetische Sprache – reflektieren. Gezielt sollen Emotionalität und körperliche Ausdrucksmittel als non-verbale Kommunikation mit Hilfe der Aufzeichnung von Gesten, Blicken und Mimik für zeichnerische Prozesse und formgebende Verfahren eingesetzt werden.

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  biomorphe Formen Urheberrecht: © Friedrich (Collage)

Biomorphe Abstraktion/SGD+WF

Die biomorphe Abstraktion – umgangssprachlich auch ‚organische Formgebung‘ genannt, wurde ursprünglich von Bildhauern und Malern entwickelt. Künstler wie Hans Arp oder Joan Miró waren zu Beginn der Moderne von der Formensprache der Natur fasziniert und haben versucht, diese Ausdruckskraft des Wachsens und Werdens, des Pulsierens und Expandierens lebendiger Volumina in ihren Arbeiten anzuwenden.Im Seminar verfolgen die Teilnehmenden ihre einen Strategien und arbeiten diese zu flächigen, struktur- oder volumenbetonten Skulpturen aus.

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  Körnung Urheberrecht: © Tschauner

Skulptur und Static/WF

Im Seminar werden in den Techniken der klassischen Bildhauerei kleinformatige abstrakte Kalksteinskulpturen erarbeitet. Beginnend mit Bleistiftskizzen wird der Entwurf über ein 1:1 Tonmodell und dessen Gipsabformung konkretisiert. Der Gipsabguss dient als Vorlage zur Übertragung der Form in den Stein. Die handwerkliche Ausarbeitung der Skulptur erfolgt in den Techniken der traditionellen Steinbearbeitung mit Handwerkzeugen.

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  Zeichenroboter Urheberrecht: © K:G

Smart Sketching/WF

Für Architekten liegt die Aufgabe des Zeichnens heute weniger in der Darstellung, als vielmehr in der Unterstützung und Leitung des Denkens und Entwerfens von Raum und Objekt. Heute eröffnen Smart Devices neue Möglichkeiten für das Skizzieren von Ideen, die als Allzweck-Werkzeuge Personen und andere Tools instrumentell vernetzen.

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  Zwei Kerzen Urheberrecht: © www.gerhard-richter.com

LICHT sucht HALT/STEG

Entwurf für zwei Osterleuchter

Die evangelische Studierendengemeinde (ESG) und die katholische Hochschulgemeinde (KHG) in Aachen schreiben einen gemeinsamen Wettbewerb aus: Gesucht werden Entwürfe für zwei Kerzenleuchter/Kerzenständer für die beiden Gemeinden: Beide Leuchter gehören jedoch zusammen, sollen sowohl einzeln als auch miteinander wirken.

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