Lehrangebot im Bachelor

  Buntstiftzeichnung korrigiert Urheberrecht: © KG

Bildnerische Gestaltung 1a/G&D1

Wir setzen an mit der Erkenntnis, dass Architektur in der real erfahrenen Konfrontation –mit allen Sinnen– erlebt werden muss. Die Entwicklung einer ,Kultur des Unterwegsseins‘ dient der gezielten Auseinandersetzung mit bedeutenden und anonymen Architekturwerken und -ideen in ihrem jeweiligen Kontext. Diese sollen in einem persönlich gestalteten Skizzenbuch bildnerisch verarbeitet werden.

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  Skulpturen verschiedene Materialien Urheberrecht: © K:G

Plastische Gestaltung 1a/G&D1

Durch das händische Erfassen von Objekten und Räumen verinnerlichen wir unsere Wahrnehmung körperlich und schaffen eine mentale Grundlage für das kreative Denken.In den Werkstätten und Ateliers des Lehrstuhls untersuchen wir Methoden plastischen und räumlichen Gestaltens im experimentellen Umgang mit klassischen und mit unkonventionellen Werkstoffen.

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  Ornament Urheberrecht: © https://i1.wp.com/thecharnelhouse.org

Struktur und Ornament .../Freies Projekt

Nach Gottfried Sempers Theorie waren es die Nähte, die beim Zusammenfügen von Stoffen ‘Veranlassung zu künstlerischer Betätigung‘, das heißt zum Ornament gaben: Es entwickelt sich demnach aus der konstruktiven Logik des Gefügten und erzählt im Kontext der Architektur davon, wie ein Gebäude als strukturell durchdachter, räumlicher Ausdruck seiner Funktion gemacht wurde. Farshid Moussavi vertritt etwa 130 Jahre später in ihrem Buch ‘The Function of Ornament‘ die These, dass durch Material und Fügung unmittelbar ‘Affekte‘ übertragen werden. Auch für sie ist das Ornament die Gestalt, die aus dem stofflichen Substrat hervorgeht. Es hat aber in unserer Gegenwart weder die Absicht zu schmücken, noch will es Bedeutung herstellen. Vielmehr erzeugt es notwendig und ohne den Umweg der sprachlichen Kodifizierung Wirkungen: leibliche Resonanz.

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  Brillanz_Webtechnik Urheberrecht: © Yogeshwar_Rebecca

Farbenlehre/G&D2

Der Kurs startet mit einer erfahrungs- und wahrnehmungsbasierten Annäherung an das Thema Farbe und fördert von Beginn an individuelle, spielerische Beobachtungen und Experimente mit Farben und Materialien. Der praktische Umgang mit Farben nach ihren Wirkungen, ihrer Materialität und ihrer wechselseitigen Interaktion wird dabei in einer Abfolge von Übungen behandelt, die begleitend zu einer Reihe von Impulsvorträgen eigenständig durchgeführt werden.

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  Metallskulptur Urheberrecht: © K:G

Biomorphe Abstraktion - Metallguss/G&D2

Die biomorphe Abstraktion – umgangssprachlich auch ‚organische Formgebung‘ genannt, wurde ursprünglich von Bildhauern und Malern entwickelt. Künstler wie Hans Arp oder Joan Miró waren zu Beginn der Moderne von der Formensprache der Natur fasziniert und haben versucht, diese Ausdruckskraft des Wachsens und Werdens, des Pulsierens und Expandierens lebendiger Volumina in ihren Arbeiten anzuwenden ... Zum Metallguss wird das traditionelle Sandgussverfahren angewendet...

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  Styroporverpackungen Urheberrecht: © Jürg Hugentobler: Arbeiten 1998 - 2004. Ausstellungskatalog Solothurn

Synthetic space-scapes/G&D2

Verpackungsmaterialen aus expandierten Polystyrolen haben vielfältige Formen, die fragwürdige Räume entstehen lassen. Sie dienen primär dem Schutz der zu verpackenden Objekte, behausen und stützen, sortieren und begrenzen sie. Da sie Objekte bewahren, die in der Größe auf die Greifmöglichkeiten weniger Hände beschränkt sind, gleicht ihre Maßstäblichkeit. Stellt man sie zusammen, entstehen stadtähnliche Gebilde…Was steckt nun in den ganzen Nischen und Räumen, wer oder was könnte sie bewohnen, sie füllen? Bleiben Sie dabei in Form, oder erfahren Modifikationen?

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  Radierung Urheberrecht: © Yu Chen

scratch, etch, print_repeat/WF

Die Widerständigkeit der metallischen Radierplatten forderte schon immer die Kreativität der Künstler heraus, die sich daran versuchten. Es wurden Legionen von Werkzeugen zum manuellen Kratzen, Ritzen, Punzen, Schaben, Bohren entwickelt, daneben raffinierte chemische Methoden zur Verletzung der Oberfläche mit Säuren. Metallplatten sind nicht nur hart, sondern auch geduldig. Bild-Ideen entwickeln sich in minimalistischen oder radikalen Etappen, sogar mehrfach und jeder Schritt hinterlässt Spuren. Das wollen wir gemeinsam untersuchen.

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  Körnung Urheberrecht: © Tschauner

Boden-Relief/WF

Pflasteroberflächen als Relief und Muster neu bilden: Die Grundlage des Seminars bildet eine Untersuchung urbaner Böden mit dem Fokus auf Muster und Relief, Material und Textur. Zur Inspiration dienen bekannte urbane Oberflächen, wie Pflastersteine, Waschbetonplatten .... Die Gestaltung des zu entwickelnden Reliefs und die Aufteilung der einzelnen Elemente soll sich an jeglichen Methoden zur Erzeugung von farbigen Mustern orientieren ...

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  Screenshot Urheberrecht: © Vesela Tabakova

Code for Production - Ornament/G&DII/WF

Digitale Technologien erweitern die Möglichkeiten handwerklicher Produktionstechniken und verändern den Blickwinkel auf tradierte Entwurfsmethoden. Das Wahlfach führt in die Grundlagen parametrischer Modellierung ein und begreift den Fertigungsprozess als Teil der Entwurfsaufgabe. Innerhalb des Seminars widmen wir uns der Entwurfsaufgabe – Ornament – und vertiefen die Themen Geometrie, Muster, Fügung und Materialisierung. Parametrisch entwickelte Formen werden durch programmierte Anordnungen zu 3-dimensionalen Strukturen.

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  Zuschauerränge mit Mikrofon im Vordergrund Urheberrecht: © Llorca-Bofí

Sound Makes Space/WF

This course teaches the fundamentals of acoustic design in architecture to achieve comfortable and accessible rooms for communication purposes, within a holistic design. It introduces the physical principles behind propagation, reflection, and perception of sound in architectural spaces, and how these can be designed. The course will allow the student to get in touch with different rooms, materials and sources, and develop small design exercises where sound is the dominant argument to create space.

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  Übersicht Werkstattkurse Urheberrecht: © K:G

Atelier- und Werkstattkurse

Atelier- und Werkstattkurse zu verschiedenen Themen der bildnerischen und plastischen Gestaltung unter der Leitung des Lehrstuhls für Künstlerische Gestaltung.
Die Kurse finden in unterschiedlichen Formaten statt, im Wochenturnus oder als Blockveranstaltungen.
Die erfolgreiche Teilnahme wird durch einen Teilnahmeschein bestätigt. Der Schein wird nicht benotet. Durch Vorlage von zwei Scheinen können Teilnehmende sich zu einer Prüfung anmelden und ein unbenotetes 3 ECTS Wahlfach 'Atelier- und Werkstattkurs‘ anerkennen lassen. Pro Semester kann man nur an einem Kurs teilnehmen.

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