Digital Clay - Non-Horizontal Layering/FF

  3D-Druck keramische Masse Urheberrecht: © C. Klug

Das Forschungsfeld führt in das digitale Fertigungsverfahren des ‚Liquid Deposition Modelling‘ (LDM) ein und untersucht die technischen (Spiel-)Möglichkeiten von extrudierter, plastischer Tonmasse für architektonische Anwendungen.

Im LDM können ‚nicht-horizontal geschichtete‘ Strukturen entwickelt werden, die die besonderen Eigenschaften des Materials mit einbeziehen. In Teamarbeit werden daher keramischen (Bau-)Strukturen mit Hilfe algorithmischer Pfaddefinitionen erzeugt, die mit herkömmlichen ‚Slicing-Tools‘ nicht herstellbar wären. Außerdem soll eine Lehrstuhl-intern entwickelte Anwendung zur Erzeugung komplexer Pfaddefinitionen für den 3D-Druck evaluiert werden, die anschließend als Open-Source veröffentlicht wird.

Ziel des Forschungsfeldes ist es die Potenziale der digitalen Werkzeuge in ihrem kreativen Gestaltungsspielraum weiter auszuschöpfen und neue Form- und Prozessgestaltungen zu evozieren. Wie auch bei den manuellen Handhabungen, bedarf es bei den digitalen Werkzeugen, eines breiten Erfahrungshorizontes in praktischen Formgebungsmethoden und -verfahren. Vermittelt werden Programmierkenntnisse in Grasshopper sowie der Umgang mit dem Delta WASP 3D-Clay-Printer.

Unterstützt durch das Programm Curriculum 4.0 innerhalb des Projektes “Hybride Denkwerkzeuge”

Materialbeitrag: 20 Euro pro Studierenden

Termin: Donnerstags 9:30 – 12:00 Uhr

Christina Klug Vesela Tabakova Prof. Thomas Schmitz